Posts mit dem Label Geschichten fürs Herz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Geschichten fürs Herz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

25. November 2012

Das rosa Tütchen - The pink bag

Was tust du, wenn es dir mal nicht gut geht, irgendwie alles schief läuft.
Kennst du solche Situationen, wenn das Leben grad nicht so liebenswert zu dir ist und dir so ein bisschen die Freude am Leben fehlt?

Dann habe ich hier eine schöne Geschichte auf die ich gestoßen bin.




Das rosa Tütchen

Als ich eines Tages, wie immer traurig, durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir. Sie spürte meine Stimmung und fragte: "Warum bist du so traurig?" "Ach," sagte ich "ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll". "Hmmm", meinte das Mädchen, "Wo hast du denn dein rosa Tütchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinschauen." "Was für ein rosa Tütchen?" fragte ich sie verwundert. "Ich habe nur ein schwarzes Tütchen." Wortlos reichte ich es ihr.
Vorsichtig öffnet sie mit ihren zarten kleinen Fingern den Verschluss und sah in mein schwarzes Tütchen hinein. Ich bemerkte, wie sie erschrak. "Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!" "Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern."
"Hier nimm," meinte das Mädchen und reichte mir ein rosa Tütchen. "Sieh hinein!" Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das rosa Tütchen und konnte sehen, dass es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens. Und das, obwohl das Mädchen noch jung an Menschenjahren war!
"Wo ist dein schwarzes Tütchen?" fragte ich neugierig. "Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter darum" sagte sie. "Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mein rosa Tütchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen. Da stopfe ich so viel wie möglich hinein. Und immer wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne traurig zu werden, dann öffne ich mein rosa Tütchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort besser. Wenn ich einmal alt bin und mein Ende droht, dann habe ich immer noch mein rosa Tütchen. Es wird voll sein bis obenhin und ich kann sagen, ja, ich hatte etwas vom Leben. Mein Leben hatte einen Sinn!" Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte, gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden. Neben mir auf der Bank lag ein rosa Tütchen. Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte...


Auch wenn du gerade weder ein schwarzes Tütchen hast, welches du entsorgen kannst, noch ein rosa Tütchen für die schönen Dinge im Leben, versuch dir trotzdem die schönen Dinge im Leben zu bewahren und erinnere dich daran, wenn es dir mal nicht so gut geht. Die Dinge, die dich belasten, kannst du Jesus geben. Er möchte dir Freude, wahre Freude am Leben schenken!


Hab noch einen schönen Sonntag!


***


What do you do when you don't feel well? When things go wrong?
Do you know such situations when life's not that loveable to you? When the joy of life's missing.

If so, I have a story for you that I found on web (original in German, translated by myself).


The pink bag

One day, when I strolled through the park - sad as always - and sat down on a bench to think about all the stuff that went wrong in my life, a little happy girl sat next to me. She noticed my mood and asked: "Why are you so sad?" "Well," I sad "I have no joy in life. All are against me. Everything goes wrong. I have no luck and I don't know where to go from here." "Hmmm," said the girl "where do you have your pink back? Show me your bag. I want to have a look into it." "What a pink bag?", I asked suprised. "I only have a black bag. Wordless I gave it to her.
Carefully she opened the seal of my black bag with her gentle fingers and took a look into my bag. I noticed that she was frightened. "It's full of nightmares and harm and worse experiences." "What should I do? It's how it is. I can't change this."
"Here, take this," the girl said and gave me a pink bag. "Look inside." With shaky hands I opened the pink bag and saw that it was full of memories of beautiful moments of life. And that although the girl was still young in human years.
"Where is your black bag?" I asked curiously. "I throw it away in the trash every week and don't care about it anymore," she said. "For me the meaning of life consists of filling my pink bag during my life. I put as much in it as possible. Whenever I want it or start feeling sad I open my pink bag to have a look into it. And then I immediately feel better. And when I am old and my end is imminent, I still have my pink bag. It will be full to the top and I can say that I lived. My life had a sense." And as I thought puzzled by her words, she gave me a kiss on my cheek and was gone. Next to me on the bench there was a pink bag. I opened it diffident and took a look inside. It was almost empty, except for a little gentle kiss, I received from a little girl on a park bench...


And even if you don't have a black bag right now that you can dispose nor a pink bag for the good and beautiful things in life, try to keep the good things in life. And remember them when you feel sad and alone.
The things that burden you, you can give to Jesus. He wants to give you joy, real joy in life.

So have a blessed sunday.

27. Dezember 2011

Traurigkeit - Sadness

Als die Traurigkeit genug von sich hatte

Eines Tages saß die Traurigkeit in einer Ecke und erzählte der Verzweiflung, dass ihre Schwester - die Kraft - sie verlassen hätte.
Die Einsamkeit sagte kein Wort - sie habe es ohnehin schon immer gewusst.
Das Selbstmitleid strich der Traurigkeit behutsam eine Träne von der Wange und versuchte vergeblich, sie zu trösten.
Die Wahrheit ließ sich nicht beirren - sie war schon immer bitter gewesen.
Plötzlich pochte es an der Türe: "Soll ich öffnen?" fragte die Unentschlossenheit.
"Wer kann das schon sein?" wunderte sich die Neugier.
"Na, mach schon auf!" forderte das Risiko.
Das Staunen gab einen erleichterten Seufzer von sich, als das Lächeln eintrat.
Es setzte sich zur Traurigkeit: "Hast du denn noch nicht genug von dir?", wollte das Lächeln wissen.
"Komm, lass uns die Liebe besuchen!"
"Nein" wandte die Vernunft ein, "tu's nicht!"
Doch die Traurigkeit war schon mit dem Lächeln verschwunden.
Die Liebe wohnte hoch oben über den Wolken und hieß die beiden Besucher willkommen.
"Schön, dass du da bist", sagte die Freude, die gerade mit dem Gefühl spielte.
"Wir haben dich schon vermisst", meinte die Geborgenheit.
"Ich habe es nicht mehr ausgehalten", schluchzte die Traurigkeit.
"Aber jetzt ist alles gut", beruhigte die Zärtlichkeit und nahm sie in die Arme.
Weinend wachte die Traurigkeit auf, als sich die Hoffnung zu ihr setzte und fragte: "Was ist passiert?"
"Ich hatte einen wunderschönen Traum, aber glaubst du, dass meine Freunde mich vergessen haben?"
"Kein Sorge. Wenn du versprichst, mich nicht aufzugeben, wirst du noch viele Wunder erleben", tröstete sie die Hoffnung.
"Niemals würd' ich dich aufgeben", versicherte die Traurigkeit und schlief beruhigt weiter.

Autor unbekannt, gefunden auf SeelenSachen.blogspot.com

Gebt die Hoffnung niemals auf!

***

When sadness was fed up with herself

One day the sadness sat in a corner and told the desperation that her sister - the power - left her.
The loneliness said no word - she had always known it.
The self-pityness wipped away a tear from the sadness' cheek. And tried to comfort her to no avail.
But the truth wasn't deterred - she always felt bitter.
Suddenly it knocked on the door. "Should I open?", tasked the undecidedness.
"Who is it?", the curiousness wondered.
"Come on, do it", the risk required.
The amazement gave a relieved sigh when she saw that the smile came in.
It sat next to the sadness: "Aren't you fed up with yourself?", the smile wanted to know.
"Come, let's visit the love!"
"No", the rationality argued, "don't do this!"
But the sadness aleady disappeared with the smile.
The love lived high above the clouds and welcomed the two guests.
"Nice that you're here", said the happiness which played with the emotion.
"We've already missed you", the security said.
"I can't bear any longer", the sadness sobbed.
"But now everything's good", the tenderness becalmed sadness and hugged her.
The sadness woke up in tears when hope sat down next to her and asked "What happened?"
"I had a wonderful dream, but do you think my friends have forgotten me?"
"Don't worry! If you promise to never give me up, you will experience some more miracles", the hope comforts her.
"I would never give you up", the sadness assured the hope and slept reassured.

(Author unknow, found on SeelenSachen.blogspot.com)

Never give up hope!