10. Juli 2011

Pimp your Faith #1

Beim Musik hören bin ich auf CrossChannel.de, dem christlichen Internet-Radio, auf "Pimp your Faith" gestoßen.

Jeden Tag wird dir dort eine Idee vorgestellt wie du deinen Glauben aufmotzen kannst.
Weil ich diese Idee ganz gut finde, möchte ich die nächsten Tage immer eine Idee pro Tag vorstellen. Vielleicht ist auch was für dich dabei.
Die Ideen stammen übrigens aus dem Buch "Pimp your Faith" von Verena Keil und Nicole Schol. Erschienen ist das Buch bei Gerth Medien.

Idee # 1:

Schreibe deine Erlebnisse mit Gott auf

Erlebst du Gott in deinem Alltag? Spührst du seine Nähe und sein Eingreifen in deinem Leben? Oder denkst du, Gott greift nur in das Leben der anderen ein? Bewunderst du eher die anderen, wenn sie von ihren Erlebnissen mit Gott reden? Denkst du vielleicht, dass DEIN Leben als Christ nicht so spannend wie das der anderen ist?

Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich andere bewundere wenn sie von ihren Erlebnissen mit Gott erzählen. So faszinierende Erlebnisse (die ich nicht habe)...

Nimm dir doch einfach mal ein kleines Buch her und schreib jede Kleinigkeit auf, die scheinbar die Handschrift Gottes trägt. Schließlich kannst du dich nicht beschweren, dass du nichts mit Gott erlebst, wenn du ihn nicht in dein Leben eingreifen lässt. Geh mit offenen Augen und mit einem offenen Herzen durch die Welt und gib Gott die Möglichkeit in dein Leben einzugreifen.

Du wirst feststellen, dass Gott durch verschiedene Dinge zu dir spricht. Vielleicht stellst du auch plötzlich fest, dass Gott deine Gebete unheimlich schnell erhört. Oder durch Bibelverse, die auf einmal einen Sinn ergeben oder die du auf einmal aus einem anderen Blickwinkel siehst. Oder durch andere Menschen, die dich zum Nachdenken über deinen Glauben anregen. Durch Erlebnisse, die einfach kein Zufall sein können.
Lies dir deine Erlebnisse, die du aufschreibst, in ein paar Wochen oder Monaten oder wenn du gerade in einem tiefen Glaubensloch steckst, durch.

Vor einiger Zeit hab ich selbst mal so Erlebnisse mit Gott aufgeschrieben. Jetzt im Nachhinein, wenn ich mir das durchlese, fällt es mir schwer, nicht an Gott zu glauben.

Du wirst überrascht sein, wie oft Gott seine Finger im Spiel hat.


Und wenn du mal eine Durststrecke hast - lies dir deine aufgeschriebenen Erlebnisse noch einmal durch. Das sind dann echte Oase für deinen Glauben.


***

While listening to music on CrossChannel.de - the christian online radio - I heard about "Pimp your Faith".
They present everyday an idea how to pimp your life. And because I like that idea I want to post each day one idea for you. Maybe you'll find something that is interesting for you.
By the way, all those idea are from the book "Pimp your Faith" by Verena Keil and Nicole Schol. It is published by Gerth Medien.

Idea #1:

Write down your experiences with God

Do you feel God in your life? Do you feel his presence and his influences in your everyday-life? Or do you think God is only acting in other people's lifes? Or do you admire other people more, when they are speaking about their experiences with God? Do you think that YOUR life as Christian is not that full of action and not that exciting than the life of all the other Christians that are speaking about their awesome experiences?

Sometimes I catch myself out while admiring other people when they are speaking about their life with God. All those fascinating experiences (that I don't have)...

Take a little blank book and write down everything that seems to be God's acting in your life - even the small and minor things. Finally you can't complain that you experience nothing with God if you don't let hm interfere in your life. Walk with open eyes and an open heart through the world and give God the opportunity to act in your life.

You will find out that God speaks through different things to you. You might also notice that God hears your prayers incredibly fast. Maybe he speaks through bible verses to you that suddenly make sense or you see them from another point of view. Or through other people that makes you think about your faith. Through experiences that can't be a coincidence!

Read your written experiences again a few weeks or months later or if your faith is in a deep hole.

Some times ago I also wrote down my experiences with God. Now in retrospect when I read my experiences again it's hard for me to not believe in God.

You will be suprised how often God has his finger in the pie.

And if you ever have a dry spell - read again your written experiences. This will be a real oasis for your faith!

21. Juni 2011

für Zwischendurch - in between

Um die Wartezeit zu verkürzen, habe ich heute ein Lied für euch. Das Lied habe ich am Wochenende das erste Mal richtig intensiv gehört und auf den Text geachtet.

Hier der Liedtext:

Ist es nicht wunderbar,
an diesem Tag zu sein.
Es ist ein Privileg,
erachte nicht als klein.

Wenn du nicht weiterweißt,
sich Wahrheit als falsch erweist
und deine Philosophie
bleibt nur tote Theorie.

Auch wenn du nicht mehr glaubst,
Erwartungen zurück schraubst
und sagst "an Gott glaub ich nicht",
sag ich dir "Gott glaubt an dich!"

Und er tut auch heute noch Wunder,
Stunde um Stunde,
Tag für Tag.
Tut der Herr auch heute noch Wunder,
Stunde um Stunde,
Tag für Tag.
Tag für Tag.

Legst du dein Leben hin,
gibt er deinem Leben Sinn.
Macht dein Leben keinen Sinn,
leg ihm dein Leben hin.

Das wird ein Wunder sein,
weder zu groß, zu klein.
Lebe die Zeit in Perspektive Ewigkeit.

Denn der Herr tut heute noch Wunder,
Stunde um Stunde,
Tag für Tag.
Tut der Herr auch heute noch Wunder,
Stunde um Stunde,
Tag für Tag.

Samuel Harfst "Privileg zu sein"

Gott will auch in deinem Leben heute noch Wunder tun! Gib ihm dein Leben hin und lass dich überraschen! Es wird garantiert nicht langweilig!




To shorten the waiting time I have a song for you. I heard it last weekend for the first time really intensive and I took attention to the lyrics.
And because the song is in German I will translate the lyrics for you.

Here are the lyrics:

Isn't it wonderful
to be on this day.
It is a privilege
don't consider it as small.

When you are at a loss,
the truth turns out to be wrong
and your philosophy
is just dead theory.

Even if you no longer believe,
scale back your expectations,
and you say "I don'T believe in God",
I say to you "God believes in you!"

And he still does miracles,
hour by hour,
day by day.
The Lord still does miracles,
hour by hour,
day by day.
Day by day.

Do you lay down your life,
he gives a meaning to your life.
Does your life makes no sense,
lay down your life to him.

This will be a miracle,
neither to big nor to small.
Live life in perspective eternity.

'Cause the Lord still does miracles,
hour by hour,
day by day.
The Lord still does miracles,
hour by hour,
day by day.
Day by day.

Original by Samuel Harfst "Privileg zu sein"

God will still do miracles in your life. Give him your life and you will be surprised. It won't be boring with him!

12. Juni 2011

Flirten Christen anders? - Do Christians flirt in a different way?

Schon mal einen christlichen Anmachspruch à la "Jetzt weiß ich, warum Salomo 700 Frauen hatte - er hat dich nie getroffen."

Letztes Jahr habe ich einen ziemlich amüsanten Artikel zum Thema "Flirten Christen anders?" in der dran gelesen. (Der folgende Text ist eine Kurzfassung des Artikels von Debora Kuder)

Bild: dran

Ja, wie ist das eigentlich? Flirten Christen tatsächlich anders? Sind Christen wirklich verklemmter? Dürfen Christen überhaupt flirten?

Ich denke, sicher ist, dass Kirchgänger reservierter sind als andere Menschen. Bei Nichtchristen beginnen die meisten Beziehungen viel schneller. Bei Christen wiederum beginnen die meisten Beziehungen mit "Ich möchte dich gerne besser kennenlernen."

Ist das Flirten?

Dazu sollten wir vielleicht kurz abklären, was man eigentlich unter "Flirten" versteht.
Flirten bedeutet Interesse gegenüber jemanden auszudrücken, jemanden Aufmerksamkeit schenken und auf sich selbst aufmerksam zu machen. Werbung für sich selbst machen. ;)
Wie sieht das Ganze aus, wie funktionierts?
Blickkontakt herstellen. Mit leicht schräg gestellten Kopf lächeln. Haare schütteln und aus dem Gesicht streichen (das sieht bei Mädchen ein bisschen eleganter aus als bei Jungs ;) ).
Dieses Verhalten ist in uns angelegt und kann nicht erlernt werden. Es ist einfach da. Bei dem Einen vielleicht nur etwas ausgeprägter als bei dem Anderen.
Die Tätigkeit des Flirtens macht erwiesenermaßen glücklich. Allein der Blickkontakt zu unbekannten, attraktiven Menschen erzeugt Glücksgefühle.

Bei Christen scheint das nur zu funktionieren, wenn der Andere auch Christ und Single ist. Das ist bei Christen manchmal schon eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Christliche Männer können keine Komplimente machen, weil sie befürchten, dass die Frau das gleich als Heiratsantrag verbucht (bei Schmuckgeschenken ist das ähnlich). So unrecht haben die Männer mit ihrer Befürchtung gar nicht. Denn christliche Frauen machen sich viel schneller Hoffnung als andere. Die Frage, ob ER der künftige Ehepartner ist steht im Vordergrund. Christliche Frauen sind dahergehend viel zielgerichteter. Die Partnersuche verfolgen sie mit größerer Anstrengung.

Auch wenn Christen oft vorgeworfen wird, dass sie prüde sind, sind sie doch viel aufgeklärter und haben öfters die Möglichkeit offener und natürlicher darüber zu reden.

Nun zu der Frage, ob Christen überhaupt Flirten dürfen.

Jeder hat Spaß am Flirten und jeder will seinen Marktwert austesten. Christen fragen sich, ob das moralisch in Ordnung ist.

Dabei ist die Herangehensweise wichtig!

Konstruktiv flirten!
Also mit Achtung und mit dem Besten für den Gegenüber im Sinn.

Aber auch die Motivation ist wichtig!

Ein Flirt sollte nicht die eigene Attraktivität bestätigen. Denn das degradiert dein gegenüber zum Lustobjekt.
Wenn man fallen gelassen wird, heißt das nicht, dass man nicht liebenswert ist. Es sagt viel mehr etwas über den anderen aus...

Je subtiler die Flirtsignale, desto geringer die Gefahr einer Flirtpanne bzw eines Korbes. Mit ganz einfachen Blickkontaktaufbau kannst du wenigstens erstmal herausfinden, ob der Gegenüber dich wahrgenommen hat und dich zumindest unbewusst sympathisch findet.

Angeregt durch einschlägige Literatur schließt sich die Frau dann auf die zu erobernde Prinzessin ein, an deren Tür der von Gott vorherbestimmte Prinz schon irgendwann klopfen wird. Gut, jedes Mädchen träumt vom Prinzessinnendasein und vom Prinzen, der auf einem weißen Gaul dahergeritten kommt. Da muss Mann sich schon was einfallen lassen...

Aber, in christlichen Kreisen gibt es einen Überschuss an Frauen. Und das macht die Herren der Schöpfung wiederum bequemer.

Und was schlussfolgern wir daraus?

Vom allein daheim sitzen wird dem Singledasein kein Ende gesetzt. Also raus und ab unter Menschen.

Ihr Prinzessinnen Gottes; versauert nicht in eurem Turm. Geht unter Menschen und gebt auch dem Spielmann eine Chance, auch wenn er kein Prinz ist!

Ihr Männer des Herrn; seid nicht allzu bequem und schüchtern bei all den vielen hübschen Prinzessinnen. Sie wollen zum Lachen gebracht werden, sich aber auch beschützt wissen und erobert werden.



Und weil die mir vorliegenden christlichen Anmachsprüche so amüsant sind, möchte ich euch diese nicht vorenthalten (freie Übersetzung aus dran 2/10, Original Christian Connection / Daily Telegraph)!

"Ist diese Kirchenbank noch frei?"
"Meine Eltern sind zu Hause, willst du mitkommen?"
"Ist das eine Neues-Leben-Bibel in der Taschenbuchausgabe mit Reißverschluss im Schuber, die du da in deiner Tasche hast?"
"Darf ich dir einen Ablassbrief verkaufen? Es ist eine Sünde so gut auszusehen wie du!"
"Ich sortiere meine vielen christlichen Bücher gerne alphabetisch. Kaffee gefällig?"
"Hallo, meine Name ist Wille. Gottes Wille."
"Gehst du mit mir zum Abendmahl?" (nicht aus dem Daily Telegraph)


***


Have you ever heard a Christian chat-up line à la "Now I know why Solomon had 700 wives - he has never met you."

Last year I've read an article with the title "Do Christians flirt in a different way?". (The following text is a abbreviated version of that article written by Debora Kuder for "dran")

So, how does it look like? Do Christians actually flirt differently? Are Christians really uptight? Are Christians allowed to flirt?

I think - for sure - church-goers are more reserved than other people. For non-Christians most relationships start much faster. And Christians begin most relationships with a "I want to get to know you better."

Is that flirting?

For that we should start with clarifying what "flirting" actually means.
Flirting means to express your interest regarding to someone, to pay attention and to catch someones attention for yourself. To makes advertising for yourself.
How does the whole thing look like, how does it work?
Making eye contact. Smiling with slightly tilted head. Shaking head. Removing the hair from your face (actually it looks better and more elegant when girls are doing this ;) )
This behavior is inherent in us and can not be learned. It's just there. Only the intensity is different from person to person.
It has been proved that flirting makes happy. Only the eye contact with someone that is attracting and and that you don't know generates happiness.

With Christians it seems to only work if the other one is Christian and single too. Sometimes this is a really complicated thing for Christians. Christian men can't make compliments, because they think that he women take this as a marriage proposal (it's the same with jewelery gifts). The men aren't so wrong with their fear. Christian women starts earlier with raising their hope than other women. The question if HE is the future spouse is in priority. Therefor Christian women go their ways much more focused. They persue the partner search with greater effort. Althought it's said that Christians are more prudish, they are better in knowing the facts of life and they have more often the opportunity to speak open and natural about that.

Now to the question if Christians are allowed to flirt.

Everyone has fun flirting and everyone wants to test their market value. But Christians are asking if this is morally right or wrong.

The approach is important!

Constructive flirting!

With respect and the very best for the opposite in mind.

But also the motivation is important!

Flirting should not confirm your own attractiveness. This abased your opposite to an object of your desire. If you will be dropped this doesn't mean that you aren't loveable. It says more about the other one...

The more subtle the flirting signals, the lower the risk of a flirt break-down or getting the mitten. At least with a simple build-up of eye contact you can find out if your opposite has noticed you or if he finds you unconsciously appealing.

Inspired by relevant literature, the women become a princess that wants to be conquered by the prince that is predestinated by God. Sure that he will knock on her door. Well, every girls dreams of being a princess waiting of the prince that is coming along on his white nag. So the man must think of something special to conquer the girl of his dreams.

But there is a surplus of women. And the lords of creation become to comfortable because there are enough girls of the Lord.

And what is our conclusion?

Only from sitting alone at home there will be no end of the single life. So get up and go among other people.


You, princesses of God, do not waste away in your tower. Be amongst people and give even the gleeman a chance althought he is no prince.

And you, men of the Lord, do not be too comfortable and shy because of all the beautiful princesses. They want you to make them laughing, but they also want to be protected and conquered by you.


And because the other Christian chat up lines are so amusing, I just need to share those with you (Original from Christian Connection / Daily Telegraph, GB)!

"Is this pew taken?"
"My parents are home, wanna come over?"
"Is this a thinline, duo-tone, compact, ESV travel bible in your pocket?"
"Let me sell you an indulgence - it's a sin to look as good as you." 
"I like to arrange the substantial Christian section of my bookshelf into alphabetical order. Coffee?"
"The name is Will. God's Will."
"Do you want to go with me to the Last Supper?" (additional and not written on the Daily Telegraph)

8. Mai 2011

Masken - Masks

Vor einiger Zeit habe ich ein Lied gehört, das mich nicht mehr so richtig los lässt.
Das Lied beginnt so:
"Du hast versucht nur der zu sein, der du schon immer werden wolltest. Du hast versucht nie der zu sein, der du heut geworden bist. Ist es schwer sich selbst zu lieben? Muss man sich dafür verbiegen?"


Kommt dir diese Situation bekannt vor?
Als Teenager hast du bestimmt auch mal gesagt "Ich will nie so spießig werden, wie meine Eltern!" oder "Wenn ich mal Kinder habe, werde ich ganz bestimmt nicht so streng sein wie meine Eltern!"
Oder vielleicht hast du dich ja schon mal verstellt, nur um jemandem zu gefallen? Vielleicht hast du Musik gehört, die dir eigentlich überhaupt nicht gefällt, nur weil du jemandem imponieren wolltest. Oder du hast vorgegeben, die gleichen Interessen zu haben wie die Person, der du imponieren wolltest.
Oder auf Arbeit... Da wird man auch oft in eine Rolle gezwängt. Zum Beispiel im Bezug auf Kleidung oder im Bezug auf die eigene Meinung.
Aber das bringt eigentlich nichts! Man kann anderen nichts rüberbringen oder verkaufen, wenn man selbst nicht 100 % dahinter steht. Irgendwann fliegt der Schwindel auf!
Meist wird man gerade so, wie man sich vornimmt nicht werden zu wollen!
Nur um in dieser Gesellschaft voran zu kommen, nur um "jemand" zu sein, setzt man Masken auf. Auf Arbeit diese Maske, in der Freizeit jene Maske und unter Freunden hoffentlich keine Maske. Unter Freunden sollte man doch eigentlich so sein können, wie man wirklich ist, oder? Manchmal wird das echt zur Belastung wenn man immer seine Rolle spielt.
Da fällt mir ein Text ein, den ich in einer Deutscharbeit interpretieren musste:

Ich trage tausend Masken
Bitte höre, was ich nicht sage! Lass dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache. Denn ich trage tausend Masken - Masken, die ich fürchte abzulegen. Und keine davon bin ich.
Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles sonnig und heiter in mir, so als brauchte ich niemanden.
Aber glaube mir, bitte glaube mir nicht! Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist eine Maske. Darunter ist nichts Entsprechendes. Darunter bin ich, wie ich wirklich bin... Aber ich verberge das. Ich möchte das es irgendjemand merkt.
Gerade deshalb erfinde ich Masken, hinter denen ich mich verbergen kann, die mich sichern gegen den Blick, der um alles weiß. Dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung. Wenn er verbunden wäre mit Angenommenwerden, mit Liebe.
Das ist das Einzige, das mir Sicherheit geben würde, die ich mir selbst nicht geben kann: dass ich wirklich etwas wert bin.
Aber das sage ich dir nicht. Ich fürchte, du wirst gering über mich denken und über mich lachen - und dein Lachen würde mich umbringen. Ich habe Angst, dass ich tief drinnen in mir selbst nichts bin und nichts wert.
So spiele ich mein Spiel, mein verzweifeltes Spiel: Eine sichere Fassade außen und ein zitterndes Kind innen.

Kennst du diesen Schrei deiner Seele? Die Suche nach Anerkennung? Nach Liebe? Nach "Ich-selbst-sein"?
Ich kenne einige Leute, die nach außen hin sehr selbstbewusst wirken aber tief in sich drin zerbrochen sind.
Es gibt jemanden bei dem du deine Masken abnehmen kannst: Gott. Bei ihm kannst du so sein, wie du wirklich bist. Da brauchst du dich nicht verstellen. Bei Gott kannst du dich selbst wieder finden. Wenn du innerlich zerbrochen bist, dann will er deine Seele, dein Herz wieder heil machen. Er ist denen nahe, die zerbrochenen Herzens sind (Psalm 34, 19). Nimm seine Hand, die er die entgegen reicht!

***

Some time ago I heard a song that I can't get out of my head.
The song starts like this:
"You tried to be the one that you always wanted to be. You tried to never be the one that you've become yet. Is it hard to love yourself? Is it necessary to cheat on yourself for that?"
Do you know this situation?
As a teenager you may said "I will never be that bourgeois like my parents are!" or "When I will have kids I will never be that strict!".
Or maybe you've adjusted only to please someone. Maybe you pretended to listen to music that you usually  wouldn't listen to only to impress someone. Or you pretended to have the same interests the person has that you wanted to impress.
Or at work... There you will be forced into a role. For example in matter of cloths or your own opinion.
But that will get you nowhere! You can't put something across or sell something if you won't stand 100 % behind that. Somewhen the fake will be blown!
Most of the time you will become the one you don't want to be!
Only to advance in this association, only to be "someone", you will wear masks. At work this mask, in your spare time another one and when you are with friends hopefully no masks. When you are with friends it should be possible to be real, to be yourself. Right? Sometimes it is really a burden to always play your role.
I can remember a text that I had to interpret in a German test at school:

I wear thousands of masks
Please hear what I don't say! Don't be fooled by the face that I do. Because I wear thousand masks - masks that I fear to doff. And I am none of this.
I seem to be sociable, as if everything is sunny and clear inside of me, as if I'll need noone.
But believe me, please don't believe me. my appearance might seem reliable but it is a mask. Underneath there is nothing corresponding. Underneath there is me like I really am... But I hide it. I want that someone will notice.
This is why I invent masks where I can hide myself. They protect me against the glance that knows about everything. But this glance will be my rescue. If this will be connected with acceptance, with love.
That is the only thing that can give me security that I can't give myself: that I am really worth something.
But I don't say that to you. I fear that you will think low about me and laugh at me - and your laugh will kill me. I am afraid that I am nothing deep inside of me and that I am worthless.
So I play my game, my desperate game: a secure façade outside and a quivering child inside.

Do you know that scream of your soul? The search for appreciation? For love? For being real? For being yourself?
I know some people that seem to be selfconfidend but deep inside they are broken.
There is someone where you can abandon your masks: God. Here you can be the one you really are. You don't need to pretend to be different. In him you can find yourself. When you are broken inside he will heal your soul, your heart. He is near the broken-hearted (Psalms 34:19). He reaches out his hand to you. Take it!