13. Oktober 2016

Freunde für's Leben

Ich liebe das Leben (meistens) und alles was es so zu bieten hat. Und da gehören natürlich auch Menschen dazu, die einem das Leben noch ein bisschen schöner machen.

Es gibt Menschen, die dir nahe stehen und denen du nahe stehst. Menschen, die in dein Leben getreten sind. Zum Teil plötzlich und unverhofft. Menschen, die scheinen, als wären sie dir von Gott gegeben. Von Gott geben, um dir zur Seite zu stehen. Die dich durch schwere Zeiten hindurch tragen.


"Aber mit wem sollte ich reden? Mit Freunden? Mit diesen rede ich freilich am liebsten.
Ich dürfte ihnen nur ein halbes Wort sagen, so verstünden sie mich."
[Friedrich Gottlieb Klopstock]

"Ein Freund ist ein Mensch vor dem du laut denken kannst."
[Ralph Waldo Emerson]

Ich bin gerne von meinen Freunden umgeben und ich liebe sie. Meine Freunde bedeuten mir sehr viel. Es ist wirklich gut Freunde zu haben. Menschen mit denen man gerne Zeit verbringt und die man auch mitten in der Nacht anrufen kann, weil einem etwas schwer auf dem Herzen liegt oder man sich einfach mal den Frust vond er Seele reden muss.

Marie von Ebner-Eschenbach hat mal gesagt: "Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen und trotzdem zu uns halten."

Ja, das macht für mich einen Freund aus.

Ich bin wahrscheinlich nicht immer einfach und "pflegeleicht", aber es gibt trotzdem Menschen, die es mit mir aushalten und für mich da sind und mich unterstützen. Trotz meiner Ecken und Kanten, meiner Macken und Eigenheiten. Menschen, die Gott mir an die Seite gestellt hat, vor denen ich mich nicht verstellen muss, Menschen denen ich gegenüber ehrlich sein kann. Manchmal zicken wir uns auch mal an. Das sieht für Außenstehende dann immer sicherlich komisch aus. Aber wir wissen, dass wir das nicht so meinen, wenn wir uns mal anpampen. Wir sind zwar sehr verschieden, uns manchmal aber trotzdem echt so ähnlich. Und zusammen sind wir einfach total verrückt!

Viel zu selten sage ich Danke, aber ich bin Gott unendlich dankbar für diese Menschen. Und meinen Freunden bin ich unendlich dankbar, dass es sie gibt, dass sie mich aushalten und zu mir halten. Sie sind ein Geschenk Gottes und endlich wertvoll.

Nimm dir doch mal kurz Zeit und überleg dir, wofür du deinen Freunden danken kannst.

Dafür, dass sie immer da sind. Dafür, dass sie dir immer zur Seite stehen. Dafür, dass sie dir zuhören, wenn du ein offenes Ohr suchst. Dafür, dass sie dich so annehmen, wie du bist und dich nicht zurecht biegen wollen, so wie sie dich brauchen. Dafür, dass du auch nachts um 3 bei ihnen anrufen kannst, weil der Schuh drückt. Dafür, dass sie dich trösten, wenn es dir schlecht geht. Dafür, dass sie mit dir lachen. Dafür, dass du mit ihnen Pferde stehlen könntest.

Was wäre ein Leben ohne sie?


Langweilig, oder?

8. Oktober 2016

memories last forever

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Hinter mir liegt eine aufregende, ereignisreiche und vor allem gesegnete Woche.
8 Tage an denen ich Gottes Gegenwart, sein Wirken täglich spüren konnte.
Eine Woche, die mich geprägt hat.
Eine Zeit, die man so schnell nicht wieder vergisst mit Erinnerungen, die einem keiner mehr nehmen kann.
Es ist einfach nur toll zu sehen, wie Gott auch heute noch Menschen bewegen kann.
Wir waren 4 Tage lang mit 2 Bands an 8 verschiedenen Schulen, um den Schülern dort von Gott zu erzählen. Darauf folgten dann am Wochenende noch 2 Konzerte zum Teil in einer mit 1500 verkauften Tickets ausverkauften Halle. Also im Prinzip 10 Auftritte in 8 Tagen. Es hat sich gut angefühlt in dieser Zeit Gottes Wirken zu sehen. Wie er junge Menschen anrührt, die eine wichtige Entscheidung in ihrem Leben treffen und mehr über Gott wissen wollen. Aber auch die vielen kleinen Zeichen seiner Liebe, kleine Wunder, die er heute noch tut. Plötzlicher Geldsegen, Bewahrung, die wir erfahren durften, erhörte Gebete. Aber auch die Gemeinschaft war sehr bewegend. Umso seltsamer war das Gefühl dann wieder nach Hause zu kommen, in eine leere Wohnung. ;)
In dieser Zeit ist mir Gottes Liebe wieder neu bewusst geworden. Gott ist gut und er erhört auch heute noch Gebete.
Ich habe in dieser Zeit aber auch wieder vermehrt das Verlangen verspührt, hier wieder mehr zu posten.
Die Ideen sprühen gerade so in meinem Kopf.
Also lasst euch überraschen, was hier in nächster Zeit so passiert.

1. November 2015

vom frommen Frust und anderen Dingen

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Es gibt ja solche und solche Christen.

Da sind die Einen, die (erwartungsgemäß) schon sehr früh heiraten und ihren Ehepartner schon aus der Jugendzeit kennen.

Und dann gibt es noch die Anderen, die Single-Christen, die krampfhaft auf der Suche nach dem Partner für's Leben sind. Und als ob diese Suche nicht schon schlimm genug wäre, gibt es da immer wieder diese Fragen im Familien- und Freundeskreis: Wie sieht's denn aus mit einem Freund? Wann willst du denn mal heiraten? Warum hast du eigentlich keinen Freund / keine Freundin?

Sorry liebe Freunde und liebe Verwandte. Schön, dass ihr euch um unser Liebesleben sorgt, aber diese Fragen sind kein bisschen hilfreich. Nein, viel eher sind diese Fragen deprimierend. Als würde man sich diese Fragen nicht selbst schon zur Genüge stellen und an sich selbst zweifeln, oder gar an Gott zweifeln.
Es ist ja bei Weitem nun nicht so, dass man sich nicht selbst schon genügend Gedanken darüber macht und sich fragt, woran das liegen könnte. Und manchmal dabei vielleicht sogar in Selbstmitleid versinkt.

Aber gibt es eigentlich etwas, was man "dagegen" tun kann, wie man dem ganzen Frust entgegen wirken kann?

Ich habe mal jemanden sagen hören, dass man, wenn man krampfhaft auf der Suche ist, nach außen hin nicht attraktiv wirkt. Das ist ganz einfach so, weil man angespannt ist und hinter jedem männlichen Wesen den Traumprinzen oder eben hinter jedem Mädchen die Traumprinzessin vermutet. Und diese Anspannung ist nun wirklich nicht attraktiv. Auch wenn das Äußere bei der Partnerwahl eine Rolle spielt, die Ausstrahlung spielt meist noch eine viel größere...

Das klingt jetzt einfacher als es vielleicht ist, weil man sich eben doch sehnlichst ein Gegenüber wünscht und deshalb auch unbewusst auf der Jagd nach dieser Person ist.

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Man kann die Singlezeit aber auch effektiver nutzen und das beste daraus machen.

Wie?

Als Single ist es einfach so, dass man ganz anders über seine freie Zeit verfügen kann, als wenn man in einer Beziehung ist, schließlich will eine Beziehung auch gepflegt werden und dafür muss man Zeit investieren.

Wie kann man diese freie Zeit nun sinnvoll gestalten?

Es gibt zahlreiche, auch christliche Single-Ratgeberbücher. Das neuste für Frauen ist wahrscheinlich "Einzelstück. Solo leben. Und zwar glücklich." von Tina Tschage.
Ziemlich gute Vorschläge für die Singlezeit gibt es u.a. von Jarrid Wilson, einem amerikanischen Pastor, oder auf Relevant Magazine.

Wenn man dann später auf diese Zeit zurückblickt, stellt man fest, dass es eine gute Zeit war, dass man viele gute Dinge erlebt hat und Menschen kennengelernt hat, die man sonst nie kennengelernt hätte. Aus manchen Bekanntschaften haben sich vielleicht richtig gute Freundschaften oder sogar mehr entwickelt. Und schließlich kann man sagen, dass man seine Zeit sinnvoll genutzt hat, dass man gelebt und etwas erlebt hat, auf das man gerne zurückblickt.

Hier ein paar Ideen, die nicht alle von mir stammen:

Reisen
Da wird u.a. vorgeschlagen, dass man diese Zeit zum Reisen nutzen kann oder um eine Missionsreise zu unternehmen. Du kannst dein Geld sparen und einfach ein bisschen die Welt kennenlernen. Und manchmal lernt man sich selbst und auch Gott auf solchen Reisen besser kennen. Gerade so Zeiten im Ausland können richtig gute Zeiten sein, die dich prägen, die dich Dinge über dich selbst lehren und die du mit Sicherheit nie vergisst, die dir immer in Erinnerung bleiben.

Zeit mit Gott
Verbringe Zeit mit Gott, deinem Schöpfer. Lerne ihn von Tag zu Tag immer besser kennen. Lies in der Bibel, sprich mit anderen darüber, sprich mit Gott. Er liebt dich, so wie du bist und auch wenn es dir gerade schwer fällt das zu glauben, er hat einen Plan für dich und dein Leben. Gott ist übrigens auch eine ziemlich gute Anlaufstelle, wenn du dich mal wieder allein und ungeliebt fühlst und dich nach einem Gegenüber sehnst. Erzähl ihm davon, erzähl ihm von deinen Wünschen und Träumen, aber auch von deinen Sorgen.

Bring dich in deiner Gemeinde ein
Die Zeit als Single bietet dir aber auch Zeit, in der du dich in der Gemeinde einbringen kannst. Klar, das kannst du auch später noch, wenn du in einer Beziehung bist, aber dann hast du vielleicht nicht mehr allzu viel Zeit dafür... Übernimm dort ein Amt. Vielleicht kannst du gut Gitarre oder Klavier spielen oder reden, anderen von Gott erzählen. Vielleicht bist du aber auch eher der praktische Typ. Stell etwas auf die Beine (vielleicht auch mit anderen zusammen).

Lerne Sprachen oder starte beruflich voll durch
Du kannst die Zeit aber auch nutzen, um Sprachen zu lernen - was sehr zeitintensiv ist - oder um dich vielleicht auch beruflich umzuorientieren. Gibt es etwas, was du schon immer lernen oder ausprobieren wolltest? Dann tu es! Jetzt!

Freunde
Verbringe die Zeit mit Freunden, unternehmt etwas zusammen. Geh raus und sei unter Menschen und lerne so auch neue Leute kennen. Daraus können sich mit der Zeit auch richtig gute Freundschaften entwickeln. Ach übrigens, zu Hause auf dem Sofa findet sich selten ein Partner für's Leben. ;)

Finde heraus, wer du bist
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Die Zeit in der du als Single durch's Leben gehst, kannst du auch ganz gut nutzen, um heraus zu finden, wer du selbst bist. Es braucht seine Zeit bis dein Charakter vollkommen ausgebildet ist. Sicherlich prägen Beziehungen auch deinen Charakter, aber das können Freundschaften auch. Nimm dir Zeit für dich und tu dir etwas Gutes. Lies ein gutes Buch, mach dich hübsch für dich selbst und lerne deinen Wert und dich ganz neu kennen.

Bete
Gebet hat viel Kraft. Bete intensiv für andere Menschen. Und bete auch für deinen zukünftigen Partner. Auch wenn du ihn oder sie noch gar nicht kennst, kannst du für ihn oder sie beten.

Nutze diese Zeit um deine Träume zu verwirklichen. Und lass dir auch die Zeit. Setz dich nicht selbst unter Druck. Denn meistens ist es doch wirklich so, dass man gerade dann jemanden kennenlernt, wenn man überhaupt nicht damit rechnet.

1. Januar 2015

Frohes Neues Jahr - Happy New Year

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Ich hoffe, ihr seid alle gut ins Neue Jahr gekommen.
2014 war doch überwiegend ein gutes Jahr mit vielen tollen Erlebnissen - für mich zumindest. Klar, es gab auch nicht so tolle Dinge, aber die schönen Momenten haben letztendlich dort überwogen. Es bringt ja schließlich nichts, sich an den schlechten Dingen festzuhalten, die ziehen einen nur nach unten.
Eine gute Möglichkeit positiv ins neue Jahr zu starten (und sich in traurigen Momente neu zu motivieren) ist es, sich ein Glas mit Deckel zu nehmen, zum Beispiel ein Einmachglas. Dieses Glas sollte man sich irgendwo hinstellen, wo man es auch sieht. Immer, wenn man dann etwas schönes erlebt, dann schreibt man das auf einen Zettel und steckt den in ein Glas. Und wenn es einem dann mal nicht so gut geht oder es Zeit wird, auf das vergangene Jahr zurück zu blicken und sich auf ein neues zu freuen, dann kann man dieses Glas öffnen und die Zettel darin lesen.
Auch bzw. vielleicht gerade, weil das letzte Jahr vielleicht bei dem einen oder anderen nicht so berauschend war, ist doch heute genau der richtige Tag für Veränderungen und für einen Neustart! Jeder Tag ist der richtige Zeitpunkt für einen Neustart, sein Leben zu ändern. An jedem neuen Tag bekommt man die Chance, ihn zu einem besonderen zu machen.
Ich wünsche euch deshalb, dass es ein tolles Jahr wird, voller schöner Momente und neuen Herausforderungen, ein spannendes Jahr, das viel Gutes mit sich bringt!
Macht das neue Jahr zu eurem Jahr! Du kannst den Unterschied machen! Bist du bereit dafür? ツ


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I hope you all started the new year in a good way.
For me, 2014 was predominantly a good year with many great experiences. Sure there were also things that were not so good but the good things were much better than all the bad things. There' no reason to behold the bad things, they only get you down.
A way to start into the new year in a positive way (and to motivate yourself in hard times) is a jar with a lid, e.g. a bottling jar. Put the jar to a place where you can see it everyday. Everytime you experience something good, write it on a little sheet of paper and put it into the jar. And when there are hard times or the time has come to look back of the past year and to look forward to a new one, then open the year and read the notes inside.
Especially and precisely because it was a hard year for one or two of you, today's the day for changes, for a restart. Every single day is the right point for a restart, for changing life. On every single new day you get the chance to make it to a special day.
So I wish you a great new you. May it be as exciting, full of new challenges, wonderful moments and good things as you can ever imagine!
Make the new year to your special year. You can make the difference. Are you ready for it? ツ